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Das politische System auf Jamaika ist eine parlamentarische repräsentative demokratische Monarchie. Nahezu alle politischen Organisationen der Regierung haben ihren Sitz in der Hauptstadt Kingston.
Das Staatsoberhaupt von Jamaika ist die Königin von Jamaika, vertreten wird sie von ihrem Generalgouverneur. Politische Entscheidungen treffen die Königin und ihr Generalgouverneur selten, ihre Aufgaben sind eher zeremonieller Natur. Sie ernennen jedoch den Premierminister, der die politischen Geschickes des Landes lenkt. Das Amt des Premierministers ist immer auch an die Parteiführung gekoppelt. So kam es, dass im Jahr 2006 das erste Mal eine Frau Premierministerin wurde, als der Premierminister Percival J. Patterson aus Gesundheitsgründen von seinem Amt zurücktrat. Seine Nachfolgerin wurde Portia Simpson-Miller. Bei den Wahlen 2007 verlor sie ihre Mehrheit knapp und musste das Amt an Bruce Golding abgeben. Das politische System auf Jamaika ist ein Zweiparteiensystem. Bereits vor der Unabhängigkeit zeichnet sich diese Tendenz ab. Seit 1962 wechselten sich die Parteien „Peoples National Party (PNP)“ und die „Jamaican Labour Party (JLP)“ bei der Regierungsbildung einige Male ab, weitere Parteien spielen in der politischen Landschaft auf Jamaika keine Rolle. Der Zusammenbruch des Finanzsektors im Jahre 1995 hat das Finanzsystem von Jamaika stark angegriffen, das Land kämpft noch heute mit den Folgen und versucht, die Schuldensituation in den Griff zu bekommen. Die Neuverschuldung konnte bereits stark reduziert werden, trotzdem leidet das Land an hohen Zinszahlungen. Außenpolitisch ist Jamaika Mitglied zahlreicher Organisationen, darunter in der „Karibischen Gemeinschaft (CARICOM)“, der karibischen Entwicklungsbank, der UNO und Interpol. Bei den karibischen Staaten gilt Jamaika schon seit vielen Jahren als Wortführer.





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