Um immer weniger von importierten Kraftstoffen abhängig zu sein, will Jamaika seine Ethanolproduktion weiter ausbauen. Aber nicht nur für den Eigenbedarf soll er erzeugt werden, auch eine verstärkte Ausfuhr soll erreicht werden.
Neuer Partner ist die Karibikinsel neben vier anderen Staaten der Region bei einem Gemeinschaftsprojekt, an dem auch die Vereinigten Staaten und Brasilien beteiligt sind. Bereits vergangenes Jahr wurden verschiedene Verträge mit den beteiligten Staaten unterzeichnet. Den Unterzeichnerländern wird zollfreier Zugang zu einigen Produkten des US-Marktes gewährt und sie werden befreit von der Zollsteuer in Höhe von 54 Cent je US-Gallone Ethanol bei der Einfuhr.
Von 2000 bis 2008 hat sich der Export des Biokraftstoffs in die USA um 28 Prozent erhöht. Zurzeit beträgt der jährliche Umsatz 140 Millionen US-Dollar.
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