Wichtig für die Reisenden ist das Wissen, dass die Kriminalität in Jamaika sehr hoch ist. Deshalb sollte man möglichst wenig Bargeld mit sich führen. Wer glaubt, bei einem Überfall Zivilcourage beweisen zu müssen, der riskiert sein Leben, denn hier wird schnell auch zur Waffe gegriffen.
Auch die Drogenszene ist in Jamaika ein echtes Problem. Deshalb ist äußerste Vorsicht geboten, denn es soll schon vorgekommen sein, dass Drogenhändler und die Polizei gemeinsame Sache gemacht haben, um Drogenkonsumenten dingfest zu machen.
Auch die Umwelt ist auf Jamaika oft unberechenbar. Die Gefahr von Erdbeben, Tsunamis und Wirbelstürmen besteht immer. Hier kann das Hotelpersonal ein guter Ansprechpartner sein, wenn es um aktuelle Informationen geht.
Wer nach Jamaika fliegen möchte, der muss einen Reisepass besitzen, der noch mindestens ein halbes Jahr über den geplanten Rückreisetermin hinaus gültig ist. Bei Kindern ist für die Einreise ein eigener Pass mit Lichtbild vorgeschrieben. Wer geschäftlich einreisen möchte, benötigt ein Visum.
Gesundheitliche Beratung für die Vorbereitung auf die Jamaikareise bekommt man beim Tropeninstitut. Die Vorbereitung sollte nicht in letzter Minute begonnen werden, da unter Umständen mehrere Impfungen notwendig werden können. Bei der Notwendigkeit medizinischer Versorgung sollte man sich auf die Forderung einer Barzahlung einstellen.
Wer genauere Informationen benötigt, kann beim ADAC um die Zusendung eines kompletten Informationspaketes mitsamt eines kleinen Reiseführers Jamaika bitten oder sich beim Auswärtigen Amt über die aktuelle Lage informieren.
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